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Die Wurzeln stärken.

Resilienz (Widerstandsfähigkeit) ist in aller Munde und die Unternehmen versuchen viel, damit die Mitarbeiter gesund und fit bleiben, um die Herausforderungen des beruflichen Alltags gut zu bewältigen. Die Zeiten sind härter geworden und jeder kennt die Zunahme an Burn-Out-Fällen und anderen geistig-körperlichen Symptomen, die auf die gestiegenen Ansprüche im Arbeitsumfeld zurückführbar sind.

Zunehmende Globalisierung, Neoliberalismus, Wirtschaftskrise, Leistungs- und Kostendruck in Unternehmen und die damit einhergehende Komplexität und Geschwindigkeit führen in vielen Fällen auf diese Ansprüche zurück.

Dies führt zwangsläufig dazu, dass die Mitarbeiter widerstandsfähiger werden müssen, um all den Herausforderungen standzuhalten. Die Frage ist jedoch, ob Widerstandsfähigkeit aufzubauen, langfristig eine gute Strategie ist.

Der Handlungsbedarf ist jedoch nicht nur bei den Mitarbeitern gegeben und es geht sicher nicht darum, schwächelnde Mitarbeiter wieder fitter zu machen. Das Unternehmen selbst und die gesamte Führungsmannschaft sind gefordert. Denn nicht zuletzt sind sie es, die dazu beitragen können, dass das Unternehmen langfristig gesund bleibt.

 

Angst macht dumm!

Die Manager und Führungskräfte sind herausgefordert, dass in angespannten wirtschaftlichen Situationen die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Die eigene Unsicherheit, was nicht selten der Fall ist, führt oft zu einer härteren Gangart. Sie vergessen dabei meist, dass mit Druck auf die Mitarbeiter langfristig die Leistung nicht aufrechterhalten, geschweige denn, dass sie gesteigert werden kann. Druck erzeugt Unsicherheit und oft auch Angst.

Angst macht bekanntlich dumm. Dass der Volksmund recht hat, beweisen heute die modernen Neurowissenschaften. Das Stresshormon Kortisol wird ausgeschüttet und erzeugt den Kampf oder Flucht Modus. Bei Angstzuständen zieht sich zudem die DNA-Kette zusammen und blockiert den Energiefluss im Gehirn und im Körper.

Gerade wenn die wirtschaftliche Situation angespannt ist, sind aber Innovationen und kreative Ideen gefragt, die zu einer besseren Performance des gesamten Unternehmens führen sollen. Also ist es logischerweise erforderlich, für die dafür notwendige Kreativität zu sorgen. Darum braucht es alles kein Kortisol, sondern Oxytocin. Oxytocin wird ausgeschüttet, wenn sich Menschen weitgehend sicher fühlen und das ist die Basis für Entfaltung und Kreativität.

Die Kreativität der Menschen ist die Voraussetzung für Innovationen in Unternehmen.

Kreativität braucht ein entspanntes Umfeld und eine offene Kommunikation zwischen den Menschen. Dies ist jedoch definitiv nicht gegeben, wenn das Unternehmensklima von Druck und Unsicherheit geprägt ist. Das ist nun eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache!

In einem von Angst geprägten Umfeld ist davon auszugehen, dass die besten Mitarbeiter sich umorientieren werden.

Die Fakten zeigen, dass um die 50 % der Mitarbeiter in einem Unternehmen unzufrieden sind.

Man stelle sich bitte vor, was diese unglaubliche Aussage für die unternehmerische Praxis bedeutet! Indizien zur Bestätigung dieser erschreckenden Zahl sind in den letzten Jahren häufig in der Presse und in unterschiedlichen Onlinemedien zu finden:

Viele der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hadern mit ihrem Job. Eine andere Stelle wollen die meisten aber trotzdem nicht suchen. Das Feindbild ist oft der eigene Chef bzw. die eigene Chefin.

An welcher Zahl man sich auch immer orientiert, es sind de facto um die 50 Prozent der Mitarbeiter, welche emotional nicht mehr an Board eines Unternehmens sind. Es wird natürlich Ausnahmen geben. Auf alle Fälle ist Handlungsbedarf gegeben.

 

Was ist also die Lösung?

Die erste Frage stellt sich für die Menschen im Berufsleben: Warum sind wir genau in diesem Job? Wir müssen natürlich von irgendeinem Einkommen für unser Leben sorgen. Wir haben Familie und andere Verpflichtungen. Wir laufen aber vielleicht auch jenen materiellen Dingen hinterher, die wir an sich gar nicht (mehr) brauchen.

Wenn wir jene Produkte nicht mehr kaufen, die wir ohnedies nicht wirklich wirklich wirklich benötigen, gewinnen wir finanziell und damit auch beruflich mehr Freiheit.

Wir haben gelernt, dass das starke materielle Streben uns letzten Endes nicht glücklicher macht, im Gegenteil – es macht uns krank, wenn wir es damit übertreiben.

Wie auch immer wir das sehen mögen, wir haben auf alle Fälle einen gewissen Sättigungsgrad erreicht mit der Befriedigung unserer materiellen Bedürfnisse. Wir stecken in diesem Bereich noch in alten Mustern. Wir können diese ganz einfach auflösen, indem wir uns vor einem Einkauf fragen:

Wozu dient es mir?

Benötige ich das Ding wirklich?

Bringt es mehr Freude in mein Leben?

Jeder muss diese Fragen für sich beantworten und wenn die Dinge keine Freude ins Leben bringen, wozu kaufe ich sie dann? Auf einer breiteren Basis hat diese Übung Konsequenzen, denn Sie können das in allen Lebensbereichen durchspielen und es führt Sie zu einer neuen finanziellen Freiheit, die Ihnen auch berufliche Befreiung bringt. Sie müssen dann nicht mehr für diese oder jene Summe arbeiten!

Was heißt das konkret?

Auf welche materiellen Dinge können Sie generell verzichten?

Wie viel Geld brauchen Sie wirklich?

Es könnte sein, dass Sie bei diesem Schritt merken, wie wenig Sie benötigen, um so zu leben, wie Sie es sich wünschen. Es geht hier nicht darum, ein Mangelbewusstsein zu schüren – ganz und gar nicht! Es braucht oft nur etwas finanzielle Freiheit, um sich dadurch den wirklich wichtigen Dingen widmen zu können. In dieser Übergangsphase braucht es vielleicht eine Entlastung vom finanziellen Druck, der durch Sparmaßnahmen erreicht werden kann. Damit könnten Sie auch die Möglichkeit einer kleinen Auszeit schaffen, wenn Sie das wollen.

 

Was wollen Sie wirklich?

Wenn die notwendigen materiellen Bedürfnisse weitgehend befriedigt sind, strebt der Mensch nach Höherem, wie es uns die Psychologie mit dem guten alten Abraham Maslow und seiner Bedürfnispyramide lehrt.

Wir haben so etwas wie einen Spirit, das ist der Teil in uns, der uns träumen lässt und uns zu einer besseren Version von uns selbst führen will.

Die modernen Wissenschaften beschäftigen sich damit und finden in der neueren Gehirnforschung zu klaren Erkenntnissen: Wir können unsere Realität jederzeit neu schaffen, indem wir alte Gewohnheitsmuster verlassen. Damit sterben alte neuronale Bahnen ab und neue Strukturen bilden sich heraus. Dazu ist es wichtig, dass wir den richtigen Fokus finden und unser Denken steuern.

Damit sind alle Argumente nicht mehr aufrechtzuerhalten, die Sie davon abhalten, das zu tun, was Sie wirklich wollen.

 

Also, was wollen Sie wirklich wirklich wirklich?

Wenn Sie diese Frage aus Ihrem tiefsten Inneren beantworten und auch der berufliche Kontext darin vorkommt, geht es nur darum, ganz fest an sich und seine Vision zu glauben und die notwendigen Schritte zu setzen.

Was tut Ihnen gut?

Welche Beziehungen wollen Sie pflegen oder verstärken?

Wie steht es mit einer Reise oder einem Wohlfühlurlaub?

Wie können Sie Ihr Zuhause zu einer Oase für Ihre Seele machen? (…)

Dass Sie mal für sich gut sorgen, bietet Ihnen die Basis, dass Sie das berufliche Geschehen gut bewältigen! Der Beruf ist nicht alles. Das zu verstehen ist wichtig, denn eine zu große Identifikation mit dem Job schafft Abhängigkeiten und Sie verlieren Ihre Balance. Dann sehen wir nicht mehr, dass es viel mehr Möglichkeiten gibt als wir ahnen.

 

Die richtige Perspektive finden!

Die erste Frage für die Bewältigung des beruflichen Alltags besteht darin, dass wir beginnen, die berufliche Situation neu zu sehen und damit neu zu ordnen.

Also,

Worum geht es in Ihrer beruflichen Situation tatsächlich?

Welche Aspekte gilt es zu verstehen?

Wie können Sie Ihre Situation neu sehen und wahrnehmen?

Es kann sein, dass sich mit der Beantwortung dieser Fragen bereits viel ändert und Sie sich ein anderes Verhaltensmuster zulegen.

Love it, change it or leave it!

 

Wozu fühlen Sie sich berufen?

Da Sie nun ja dafür gesorgt haben, dass Sie auch eine größere finanzielle Freiheit haben, um sich mit den grundsätzlichen Themen beschäftigen zu können, gilt es herauszufinden, was Sie wirklich wirklich wirklich in Ihrem Beruf wollen.

Wozu fühlen Sie sich berufen?

Was wollten Sie immer schon machen?

Wo liegen Ihre Talente und Potenziale?

Welchen Traumjob wollten Sie immer schon?

Wollen Sie sich vielleicht sogar selbständig machen? (…)

Wenn Sie diese praktikablen und relativ einfachen Fragen beantworten – am besten schriftlich – werden Sie schon einiges herausfinden, wie Sie das berufliche Umfeld besser bewältigen können bzw. was Sie tun können bei Ihrer Ausrichtung

 

Fazit

Jeder einzelne Mensch im Arbeitsleben auch selbst gefordert und gefragt. Zuerst einmal geht es darum, sich frei zu machen von Konsumzwängen. Dadurch kommt finanzielle Entlastung ins Leben und Sie gewinnen mehr Freiheitsgrade für die berufliche Orientierung. Diese beginnt damit, eine andere Perspektive auf Ihre aktuelle Situation im Job zu gewinnen. Wenn Sie dennoch nicht mehr mitspielen wollen und können, geht es um die Kernfrage:

Wo liegt Ihre Berufung und wie können Sie diese verwirklichen?

Neuer Arbeitgeber oder in die Selbständigkeit?

Wenn Sie dazu Unterstützung in Anspruch nehmen wollen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. In der Arbeit mit Ihrem persönlichen Horoskop und den aktuellen Zeitqualitäten sehen wir sehr schnell, wohin Sie das Leben führen möchte.

 

Hier finden Sie zu meinen Angeboten und weiteren Inspirationen:

– Salonabende und Workshops: Mit einem Lächeln im Sturm (Resilienz)

Workshopreihe zur Selbständigkeit

Blogbeitrag: Ready to take off – Fahrplan zur Selbständigkeit

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