Wie wir werden, was wir sind!

Die Neurobiologie hat in den letzten Jahren einen enormen Bewusstseinswandel erfahren. Sie zeigt, wie unsere Zellen funktionieren und widerlegt die gesellschaftlich und kollektiv anerkannte Meinung, dass wir ein Produkt unserer Gene sind.

Unsere WAHRNEHMUNG steuert die Zellen – nicht die DNA! Was bedeutet das für unser Verständnis für unsere Potenziale und Möglichkeiten, wenn wir nicht primär durch die Erbanlagen unserer Herkunft geprägt sind?

Du bist der Schöpfer deiner Wirklichkeit!

Der Zellbiologe Bruce Lipton zeigt uns eindrucksvoll, wie wir ein neues Verständnis bekommen für die zentrale Frage, wie unsere Zellen und die Psychologie zusammenwirken.

Bruce ist jemand, der sich nicht dem oft noch immer aktuellen Paradigma in der Wissenschaft anschließt, dass wir die Natur beherrschen und steuern sollen. Es geht nicht darum, die Natur zu beherrschen, sondern an ihren Wirkungen teilzuhaben und sich als Bestandteil von ihr zu sehen.

In dieser antiquierten Haltung gab es zwei Fragen, die es aus zellbiologischer Sicht zu beantworten gab. Die eine war, ob die Steuerung von Zellen von außen oder ob sie von innen her geschieht. Was also steuert die Zellen? Gibt es da draußen etwas, was dem Form gibt oder aber gibt es eine innere, mechanisch geprägte Steuerung unserer Zellen? In gleichem Maße lässt sich die Frage übersetzen, ob wir nun von der Umwelt im weitesten Sinne gesteuert werden oder von unseren Genen, wie es die mechanistische Haltung spiegelt. Diese Antwort der mechanistischen Perspektive wurde bereits durch Charles Darwin gegeben, der an sich aussagte, dass wir unsere Gene von unseren Eltern übernehmen. In dieser Auffassung leben wir noch heute. Damit begann die materialistische Sicht und mündete in den Theorien von Watson und Crick in 1953, welche die Doppelhelix unserer DNA entdeckten.

Das „zentrale Dogma“ damals beschrieb den Informationsfluss ausgehend von der DNA zur RNA und dann zu den Proteinen. Man bringt uns bei, dass die DNA bestimmt, wer wir sind. Dieser Glaube an den genetischen Determinismus geht sogar soweit, dass man den Genen so ziemlich alles zuschreibt, was uns ausmacht. Das würde bedeuten, dass wir weitgehend vorherbestimmt sind und unser Leben einem genetischen Programm gleicht.

 


Wenn nun alles an den Genen liegt, werden wir zum Opfer unserer Erbanlagen. Diese Haltung ist eine sehr ohnmächtige, weil wir die Verantwortung abgeben an die alles verursachenden Erbanlagen. Alles, worum sich die Wissenschaft bemühte, sind nun die Gene gewesen, die es zu verändern bzw. deren Anordnung es zu verbessern galt.

Nach und nach sah man aber, dass sich die Überlegenheit unserer Spezies nicht darauf zurückführen ließ, dass wir mehr oder bessere Gene haben als Würmer und Pflanzen. Das heisst, dass die Komplexität unseres Seins nicht auf die Gene zurückführbar ist, sondern dies ein Geheimnis blieb. Es muss andere Steuerungsmechanismen geben. Was also steuert unsere „Biologie“?

_DSC8457Man kam dann darauf, dass der Zellkern diese Funktion ausübt. Ähnlich wie unser Gehirn das zu tun scheint. Das Paradoxe war dann in einem Versuch zu sehen. Wenn man das Gehirn vom Körper entfernt, stirbt der Körper. Wenn man nun der Zelle den Zellkern entfernt, stirbt die Zelle nicht, sondern lebt weiter und ihr Verhalten ändert sich ebenfalls nicht. Das funktioniert noch für zwei Monate! Der Zellkern kann daher nicht das Gehirn der Zelle sein!

Was steuert nun die Zellen? Der Mensch ist also keine biochemische Maschine, welche durch die Gene gesteuert wird! Was verleiht uns nun unsere Eigenschaften und Merkmale?

Wir sind eine Zellgemeinschaft und jede einzelne Zelle verfügt über das gleiche System, welches auch in unserem Körper existiert. Wir können den Menschen besser verstehen, wenn wir auch unsere Zellen besser verstehen, denn nach Bruce Lipton ist der Mensch ein kollektives Amöbenbewusstsein.

 

Wichtig ist der Beitrag für mich, weil er immer wieder klar macht, dass es um unseren Fokus geht! Danach richtet sich alles aus. Zum richtigen Fokus braucht es das entsprechende Bewusstsein, sonst hecheln wir nur einer Karotte nach der anderen hinterher.

Natürlich sind diese Erkenntnisse auch spannend, wenn man sie auf die Astrologie anwendet. Wie eine konkrete Situation im echten Leben zu deuten ist, ist immer nur eine Frage der Haltung und des Bewusstseins! Wir sitzen am Steuerrad und sind jene, welche die Entscheidungen treffen! Wir schaffen unsere eigene Wirklichkeit und sind auch nicht gefangen durch unser Horoskop! Im Gegenteil! Unser Horoskop zeigt die Potenziale für den Weg zu uns selbst!

Probleme oder Krisen entstehen immer dann, wenn wir nicht auf Kurs zu unserem Lebensauftrag sind! Wir können uns jeden Tag neu entscheiden! Entscheiden wir uns für eine bewusstere Version von uns selbst. Sie werden sehen, dass dies alles ändert, denn Sie werden die Welt neu sehen und verstehen!

 

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Eine Antwort zu “Wie wir werden, was wir sind!”

  1. Evelin Eller sagt:

    Einfach fesselnd und total aufschlussreich- *einmal mehr bin ich davon überzeugt worden, dass unsere Gedanken zu unserer Welt werden* ein herzliches, riesengroßes Dankeschön

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