Entwicklung der Astrologie

Es gab bis Mitte des 16. Jahrhunderts einen tiefen Glauben an Naturwesen, Götter und eines verbundenen Lebens in und mit der Natur. Heute wird dies vielfach als primitiv abgewertet. Mehr und mehr finden wir jedoch wieder dorthin zurück. Die Wissenschaft diente damals dem Leben und vollzog sich in einem ausgedehnteren Bewusstsein als heute. 

Im Spätmittelalter sollte sich dies drastisch ändern. Man kann dies als einen konsequenten „Fortschritt“ in Richtung Wissenschaft sehen oder aber auch als eine Reduktion unseres Blickes auf die Welt auf eine mechanistische Dimension. Die geistige Ebene trat in den Hintergrund.

Von dieser Zeit weiß man, dass Kopernikus die Anschauung der Kirche mit ihrem Weltbild infrage stellte, dass die Erde im Mittelpunkt unseres Sonnensystems stünde.

Der Beginn des heliozentrischen Weltbildes war eingeläutet und es dauerte etwas, bis es sich tatsächlich durchsetzte.

Später bekam Kopernikus durch Galileo Galilei Unterstützung, der auch als der Vater der modernen Wissenschaft bezeichnet wurde.

Bis zum 18. Jahrhundert war die Astronomie von der Astrologie kaum getrennt. Sie gingen Hand in Hand und versuchten eine holistische Sicht auf die Welt und auf das Universum.

 

Konflikt zwischen Wissenschaft und Kirche

Das mechanistische Weltbild der Wissenschaften hatte mit Descartes seinen Ursprung. Das bewirkte auch die Trennung von Astronomie und Astrologie als eine logische Konsequenz, da sich die Astronomie der Wissenschaft zugehörig fühlte und die Astrologie eher der geistigen Welt.

Zur Zeit der Aufklärung wurde immer mehr als Argument gegen die Astrologie angeführt, dass das Leben der Menschen ja nicht durch die Planeten beeinflusst werden kann, was sie tatsächlich auch nicht tun.

Diese Meinung herrscht als Kritik gegenüber der Astrologie bis heute vor. Astrologie wurde und wird noch immer in ein nicht korrektes Bild gestellt. Warum es hier einen Zusammenhang gibt, können wir letzten Endes nicht erklären, dennoch gibt es diesen. Man wollte und will sich offensichtlich der mystischen Dimension des Lebens nicht gewahr werden.

 

Psychologische Astrologie

Im 20. Jahrhundert wurde die Astrologie durch die moderne Psychologie stark aufgewertet.

C.G. Jung hat sich intensiv mit Astrologie beschäftigt und auch der große Fritz Riemann mit dem allseits bekannten Buch „Grundformen der Angst“. Der Bestsellerautor Ruediger Dahlke hat ebenso seine Anfänge mit der Astrologie gemacht und vor Kurzem wieder ein Meisterwerk („Die Lebensprinzipien“) dazu veröffentlicht. Er verwendet zwar das Wort Astrologie nicht, bezieht sich jedoch auf die Archetypen der Tierkreiszeichen.

 

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