12. Rauhnacht vom 4. auf den 5.1.

Transformation

In den bisherigen Beiträgen seit dem 24.12. ging es letzten Endes um das Wesen und die Essenz von Transformation. Wenn du dich damit etwas beschäftigt hast wirst du es merken, dass es alles andere als einfach ist.

Es braucht durchaus eine etwas tiefere Beschäftigung und Übung. Mit der „richtigen“ Meditationspraxis gelingt dies ganz gut.

Unser Verstand möchte das Neue in der Regel meist einfach und schnell haben. Dieser will Ziele gemäß seiner Vorstellungen erreichen und wissen, welche Schritte zu setzen sind. Dagegen ist per se nichts einzuwenden.

Die Frage ist nur:
Woher kommen unsere Vorstellungen und Ziele?

Oft sind diese eher weltlicher Natur und damit meist oberflächlich. Abgesehen davon wissen wir nicht wirklich mit Sicherheit, ob dies auch tatsächlich unsere eigenen Ziele und Vorstellungen sind.

Die Beeinflussung durch Außenreize, Werbung und gesellschaftliche Konditionierung macht uns zu angepassten Mitläufern. Klingt das hart? Vielleicht – aber überprüfe es selbst: Bist du sicher dass du das was du machst, auch aus tiefster innerer Überzeugung tust? Oder machst du dies aus anderen für dich guten Gründen? Überprüfe, ob diese Gründe wirklich so gut sind oder es lediglich willkommene Argumente sind, nicht das zu leben, was du in Wirklichkeit willst.

Das Leben will in seiner Wahrhaftigkeit gelebt werden! Lebe deine Wahrheit und finde raus, worin diese besteht. Der Rauhnachtsprozess hatte dies ja zum  Gegenstand. Du kannst auch jederzeit dir die unterschiedlichen Kapitel, je nach Relevanz, wieder herausnehmen und sie verinnerlichen.

Oft landen wir in Situationen, in denen wir immer wieder dieselben Runden drehen. Irgendwann ist es dann an der Zeit, die letzte Ehrenrunde zu ziehen. Schicht für Schicht dürfen wir uns dem nähern und dazu braucht es eine klare Intention. Das ist ein Prozess und das gelingt selten von heute auf morgen.

Das Leben ist tiefgründiger und es zeigt uns an den jeweiligen Herausforderungen ganz genau, wo wir ansetzen könnten. Wir sollten nur etwas tiefer hinsehen. Allein mit der sinnlichen Wahrnehmung  funktioniert das nicht. Mit unseren Sinnen können wir die Wahrheit nicht erkennen. Wir müssen erst mal in uns gehen und unser Herz öffnen. Dann erst hören wir schon etwas besser unsere inneren Stimmen. Wenn wir diesen folgen, sind wir vorerst gut beraten.

Darüber hinaus geht der Prozess weiter nach oben in die entsprechenden Energiezentren für Selbstausdruck, Wahrnehmung durch das dritte Auge und Führung durch unsere höhere Anbindung. Selbst dort sind wir noch nicht am Ende. Das ist wahrlich eine unendliche Geschichte.

Dies ist mittlerweile fast schon ein Standardwissen und die Basis für unser Bewusstsein und damit auch für wahrhaftige Transformation. Dennoch bringen es diese einfachen Gedanken auf den Punkt.

Dass wir dabei Altes loslassen müssen, um in unsere tiefe Wahrheit zu kommen, ist eine Voraussetzung. Dort hinzugehen braucht mentale und oft auch körperliche Reinigung. Aus dieser Mitte heraus finden wir zu unserer inneren Kraft und spüren ganz intuitiv, wohin unsere Reise geht. Das klingt wieder banal, ist jedoch nicht immer einfach. Deswegen gibt es für diese Reisebegleitung entsprechende Möglichkeiten.

Um die tieferen metaphysischen und geistigen Gesetze des Lebens einfacher zu verstehen, hilft uns unser Geburtshoroskop mit den jeweiligen persönlichen Zeitqualitäten. Mit einem tieferen Verständnis für unser persönliches „Drehbuch des Lebens“ schaffen wir es leichter, uns auf unsere Transformationsprozesse wirklich einzulassen, die uns auf eine neue Ebene führen und uns wachsen lassen.

Die Kunst liegt darin, die universellen und archetypischen Gesetze jenseits von persönlichen Aspekten und Meinungen zu deuten. Die innere Haltung und das Bewusstsein sind bei der Deutung letzten Endes immer der entscheidende Faktor in der Arbeit mit Menschen.

Egal WAS wir tun, es kommt drauf an, WIE wir es tun.

Es kommt auf das Motiv an warum wir tun was wir tun. Es braucht edle und tadellose Züge einer Persönlichkeit, die um unsere transpersonale Natur bescheid weiß und aus diesem Bewusstsein heraus handelt.

Eine positive und liebevolle Haltung zu sich und zu anderen Menschen macht immer einen großen Unterschied. Aber es geht um mehr als das. Unser tieferes Bewusst-SEIN ist die Grundlage für unser Denken und unser Tun, und deswegen auch das, was es zu entwickeln gilt.

Dazu braucht es etwas Mut und Vertrauen, dann finden wir uns(er) SELBST jenseits von Materie, Raum und Zeit. Die Quantenphysik und die modernen Neurowissenschaften haben dazu bahnbrechende Erkenntnisse hervorgebracht, was unser Bewusstsein auf eine völlig neue Ebene bringt und unser Verständnis für unsere wahre Natur völlig verändert.

Danke Robert Friedbacher für den Impuls:

Auf diesem Weg findest du in deine Mitte und in deine Essenz. Das ist der Ort deiner Wahrheit und jener Ort, wonach du dich letzten Endes sehnst. Du wirst es nicht vermeiden können, dorthin eines Tages aufzubrechen. Also was hält dich davon ab, den Himmel auf Erden JETZT schon zu leben? Wenn du daran glaubst, wird es auch so sein! So sei es!

Das Gute daran ist, dass du dabei nichts falsch machen kannst, denn du wirst immer jene Erfahrungen machen, die dich auch weiterbringen.

Alles ist gut – IMMER! Die Frage ist nur, wofür?

Ich möchte diese Beitragsserie zu den Rauhnächten hiermit fast schon abschließen, dennoch folgt morgen noch ein Aspekt für die 13. Nacht. Das wird oft vergessen und ich kam da auch zu einer persönlichen Erkenntnis, die vielleicht noch spannend für dich ist.

Mit dem Mantra „Vertraue dir selbst, erwarte das Beste“ bist du gut geführt. Mach dich also auf die Reise zu dir SELBST.

 

Hier findest du noch eine passende Musik zur Meditation:

Namasté

Günter

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